Über

Joshua Gutowski ist ein Künstler und Philosoph, der an der Schnittstelle von Phänomenologie, materieller Kultur und der Philosophie der Repräsentation arbeitet. In seiner künstlerischen Praxis untersucht er, wie sich Dinge offenbaren; wie Präsenz, Lebendigkeit und Bedeutung nicht als Eigenschaften von Objekten entstehen, sondern durch die Begegnung zwischen einem Objekt und der Welt, die es geprägt hat.

Seine Arbeit bewegt sich zwischen Klang, Drucktechnologien, konstruierten Objekten und computergestützten Medien und setzt sich direkt mit Museen, historischen Sammlungen und religiösen Räumen als Orte auseinander, an denen diese Fragen lebendig werden. Ein wiederkehrendes Anliegen in seiner Praxis ist die Frage, was bei der Übersetzung von Dingen in verschiedene Repräsentationsformen, wie Archivfotografie, digitale Modelle, KI-generierte Bilder oder handgefertigte Objekte, verloren geht und was bestehen bleibt.

Derzeit absolviert er sein Diplomstudium an der Kunsthochschule für Medien Köln (KHM), wo sich seine Praxis in engem Dialog mit der kontinentalen Philosophie, insbesondere der Ontologie von Martin Heidegger, entwickelt hat. 2017 erhielt er den Sue Gould Art Award. Seine Arbeiten wurden unter anderem im Zentrum für Kunst und Medien Karlsruhe, im Kunstverein für den Rhein-Sieg-Kreis in Siegburg und in der Trinitatiskirche in Köln gezeigt.

Vita

2019 –

Ausstellungen

2022

2020

Preise

2017